evitare Unternehmensberatung Andernach
 
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Unsere Prinzipien

Demenzarbeit = Teamarbeit 

 „Qualität in der Demenzarbeit braucht Partner“ 

 

Führungsebene

 

Prinzip:  Freiwilligkeit ermöglichen  

  • Mitarbeiter dazu einladen, freiwillig und zielgerichtet Aufgaben anzugehen, die für die tägliche Arbeit von Bedeutung sind (Dies erzeugt bei den Mitarbeitern intrinsische Motivation und hohes Engagement und ist die entscheidende Antriebskraft)  
  • Ein beratender und moderierender Führungsstil ermöglicht es dem Mitarbeiter sich zu öffnen und neue Perspektiven einzunehmen 
  • Bedingungen schaffen die Freiwilligkeit erzeugen und Grenzen erlebbar machen.  

 

Prinzip:  Verbreitung wie ein gesunder Virus  

  • Wie profitieren wir von den Erfahrungen und dem Wissen der Mitarbeiter. Durch Aktivierung und Vernetzung stellen wir dieses Wissen kollektiv zur Verfügung. (Kollegiales Lernen)  
  • Mit einem ungesteuerten, qualitativ hochwertigen und gleichzeitig schnellen Austausch zwischen den Mitarbeitern werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, um möglichst schnell zu neuen Lösungsansätzen zukommen.  
  • Durch Zufriedenheit und Effizienz im Innern wird ein positives Außenbild erzeugt. Dieses zieht neue, potenzielle Mitarbeiter an.  

 

Team- und Klienten-Ebene

 

Prinzip:  Entscheidungsfreiräume festlegen (Autonomie) 

  • Es wird konkret überlegt, welche Aufgabenbereiche selbstorganisiert von Mitarbeitern übernommen werden können. Dies gilt ähnlich für die Klienten. Im Team wird intensiv beraten, welche Aufgabenbereiche im Alltag von dem/der Klient/in selbst übernommen werden können. Dabei werden Verantwortungsbereiche, Grenzen und Strukturen, transparent für alle Mitarbeiter und Klienten vereinbart.   
  • Die Teams legen gemeinsam selbstbestimmte Normen und Regeln fest, die für alle im Zusammenleben eine Bedeutung haben und verstanden werden. Wenn möglich, werden die Klienten mit einbezogen.  

  

 Prinzip:  Sinnvolle Aufgaben leisten (Kompetenzen)  

  • Die Teams gestalten ihre Arbeit und den Alltag der Klienten so, dass er nah an der Realität und den Bedürfnissen aller ist und als sinnvoll wahrgenommen wird. 
  • Im Vordergrund stehen das kollektive Arbeiten und das Miteinander.  
  • Die Zusammenarbeit, die bereits vorhanden ist, wird durch neue Kompetenzen ergänzt

  

Prinzip:  Zusammenarbeit, dort wo es möglich ist (Orientierung) 

  • Es wird überlegt wie Mitarbeiter und Klienten zusammenarbeiten können, damit eine effektive Kooperation entsteht. Dies geschieht auf der Basis von Vertrauen und bereits positiv entwickelten Vereinbarungen.  
  • Informationsaustausch und Transparenz unter allen Personen ist die Grundlage für Vertrauen. Dadurch wird Verantwortungsbewusstsein und Identifikation bei den Mitarbeitern gefördert.
  • Die Teams erarbeiten eine Herangehensweise, auf Grundlage derer Kompetenzen zugeordnet und abgestimmt werden. 
  • Kommunikative Regeln werden in den Teams festgelegt. Dieses dienen für Besprechungen und im täglichen Umgang miteinander. 

  

Prinzip:  Neue Räume für Begeisterung schaffen (Bindung) 

  • Routinen sind per se nicht negativ, allerdings sollte immer wieder hinterfragt werden, ob sie noch funktional sind. Dazu schaffen wir kleine und überschaubare Gruppen.
  • Durch Reflexion der täglichen Routine wird Weiterentwicklung ermöglicht. 
  • Gibt die Einrichtung die Möglichkeit, Entscheidungen und Routinen und deren Konsequenzen, gemeinsam zu reflektieren?   
  • Gemeinsam bringen wir auf den Weg, welche Arbeitsformen benötigt werden, damit Weiterentwicklung bei Mitarbeitern kontinuierlich stattfinden kann. 
  • Veränderungen müssen nicht immer ein großes Ausmaß annehmen, wenn sie kleinschrittig sind und Spaß machen und schnell umgesetzt werden können.